Martin mit den Schönenhänden

Eigentlich ist er Journalist. Sogar ein ziemlich guter. Aber seit einigen Wochen kann Martin nur noch mit seinen schönen Händen beeindrucken.

Das liegt daran, dass bei uns fleißig gedreht wird: iPad und iPhone 4 werden getestet und vorgestellt. Und dazu braucht man schöne Hände. Im gesamten Backoffice wurden sämtliche Hände gecastet, doch nur Martin konnte überzeugen. Seitdem darf er mit iPad und iPhone 4 spielen, um den Dreh redaktionell vorzubereiten. Ob er begeistert oder enttäuscht war, hat er mir allerdings noch nicht verraten.

Für den Dreh brauchten wir einen besonderes Set: Das iPad und auch das kleine iPhone 4 sollten freischwebend, schattenfrei und dabei noch beweglich abfilmbar sein. Das umzusetzen, hat nicht nur einige Stunden im Baumarkt, sondern vor allem viel Kreativität unseres Dreh-Teams gekostet. In guter, alter MacGuyver-Manier haben sie dann aber tatsächlich etwas basteln können, das diesen Anforderungen entspricht.

Während hier noch fleißig gefilmt wird, dürft ihr euch schon auf neue Präsentationen im GRAVIS Kino und auf eine starter Folge zu dem Thema freuen!

Geschwindigkeitsvergleich: Four Generations of the iPhone

Vimeo: Four Generations of the iPhone (via Likecool)

Beim Testen des iPhone 4 war einer meiner ersten Eindrücke, dass es sich sehr schnell anfühlt. Obenstehendes Video, in dem die Geschwindigkeit aller iPhone-Generationen simultan miteinander verglichen wird, untermauert diesen subjektiven Eindruck mit ein wenig Zahlenmaterial. Aber siehe da: der Vorsprung zum Vorgängermodell ist gar nicht so groß, wie von mir gedacht, der zum iPhone 3G dagegen wie erwartet und was das Ur-iPhone angeht: Ich will nicht schlecht über die Alten reden …

Das ÜberMacBook (Pro)

Endlich ist es so weit: 4GB-SODIMM DDR3 Speicherriegel sind in bezahlbare Bereiche runtergerutscht und Seagate hat eine Festplatte (Momentus XT) herausgebracht, welche die Geschwindigkeit einer SSD-Festplatte mit dem günstigen €/GB-Verhältnisses einer konventionellen Festplatte kreuzt.

Dieser Artikel bezieht sich auf mein MacBook Pro (Mid 2009, A1286). Wenn du ein anderes Modell hast prüfe vorher welchen Speicher du brauchst (zB. mit Mactracker) und schaue nach ob du die Festplatte wechseln kannst (Anleitungen auf iFixIt) bzw. es darfst. Denn, bei einigen Modellen verlierst du die Garantie, wenn du die Festplatte selbst wechselst.

Vorher

Bis dato schmückte das Innenleben meines MacBooks eine gewöhnliche von Apple verbaute 500GB 5400RPM Festplatte, auf der im übrigen noch 140GB frei sind. Den Speicher hatte ich von Apple gleich auf 4GB aufrüsten lassen.

Sobald eine virtuelle Maschine mit 1GB Ram lief, lies sich der Mac nicht mehr flüssig bedienen. Auch sonst war nach einiger Zeit der Benutzung der Speicher komplett ausgelastet und beim starten größerer Programme verging eine Ewigkeit.

Umbau

Was also tun? Mein Wunsch war mehr Speicher (2x 4GB) und eine SSD-Festplatte (Solid State Drive, 500GB). Doch beides ist bis dato unbezahlbar gewesen. Speicher unterliegt einem kontinuierlichem Preisverfall und liegt heute am 14.07.2010 bei ca. 100€ pro 4GB SODIMM DDR3 Speicherriegel. Bleibt nur noch das Problem mit der SSD. Und da kommt Seagate ins Spiel. Die haben einer herkömmlichen Festplatte mit drehenden Scheiben einfach ein bisschen zusätzlichen schnellen Pufferspeicher verpasst. Diese 4GB reichen aus, um die am häufigsten verwendeten Daten schnell zur Hand zu haben, eben so schnell wie bei einer SSD. Welche Daten das sind entscheidet die Festplatte selbst. Das gute daran, die ganze Technik ist für den Mac transparent und somit müssen keine Treiber installiert oder sonst irgendwelche Einstellungen vorgenommen werden.

Nun aber zum Praktischem.

Hier mein kleiner Umbau-Master-Plan:

  • neue Festplatte über USB/Firewire anschließen (braucht man natürlich ein Gehäuse oder Dock Für)
  • alte Festplatte auf neue Klonen (z.B. mit CarbonCopyCloner, das dauerte bei mir ca. 5h)
  • Mac ausschalten (also richtig, Stand-By könnte folgenschwere Nachwirkungen für den Mac haben)
  • Anleitung zum Festplattenwechsel und Speicherwechsel bei iFixIt befolgen
  • Wenn alles gut läuft, sollte der Mac wie gewohnt starten

Nachher

Ich bin ein neuer Mensch. Nein, ich meine ich habe einen neuen Mac. Der subjektive Eindruck: WOW. Egal was ich mache, es gibt kaum noch Verzögerungen. Bestes Beispiel ist Mail.app. Wenn ich direkt nach dem Systemstart auf das Symbol klicke, dauert es eine halbe Sekunde bis ich im Programm arbeiten kann. Und das bei 4 Postfächern mit ca. 7500 Mails. Auch sonstige Stresstest wie das öffnen von 10 Programmen gleichzeitig bringen den Mac nicht mehr aus der Ruhe. Und das oben beschriebene Problem der bremsenden virtuellen Maschine ist dank des Speicherupgrades auch verflogen. Ich habe meiner Windows 7 Maschine jetzt sogar 1,5 GB Arbeitsspeicher gegönnt.

Fragen

Nur eine Sache wurmt mich noch ein bisschen. Warum braucht der Mac beim Einschalten so lange, bis der Apfel gezeigt wird und damit das Betriebssystem geladen wird.

Außerdem frage ich mich schon länger, ob es eine gute alternative zum Benchmark Xbench gibt. Ich würde gerne der Festplatte richtig auf den Zahn fühlen.

30 Jahre Apple in zwei Minuten


YouTubeDirektAppleMuseum

Wahnsinn wie die Zeit vergeht. Ein paar von den alten Apfelkisten stehen auch bei mir noch zu Hause rum. Und was die Video-Produktion angeht: Ich mag die Kulisse und die charmanten Low-Tech-Morph-Effekte bei den Überblendungen.

(via Neatorama)

magic•support im Fußball-Fieber

Es ist ein ganz normaler Dienstag Nachmittag. Man hört das Quietschen der Reifen auf der Rothenbaumchaussee, das Tippen der Kolleginnen am Platz gegenüber und aus dem Nachbarraum die Stimme von Moritz. “Nun funktioniert alles wieder.” Aah, Telefon-Support. Wie gesagt: ein ganz normaler Dienstag Nachmittag. Tooooor! schreit jemand und innerhalb von Sekunden sammeln sich alle um einen Bildschirm. Die Engländer führen.

Seit ein paar Wochen wird bei uns fleißig getippt. Bei cybergoal, denn da gibt’s sogar was zu gewinnen. Und deswegen läuft auch mal nebenbei das Spiel. Natürlich liegt auch bei uns klassischerweise derjenige ganz vorne, der scheinbar keine Ahnung vom Fußball hat: “Messi? Der spielt doch für Spanien, oder?”. Egal. Denn dass England nur ein Unentschieden gegen die USA schafft, wusste er. Bis gestern war er sogar unter den Top 10 von 1064 Tipp-Mitgliedern. Und hätte damit auch was gewonnen.

Das Tipp-Spiel funktioniert nach folgendem Prinzip: Wer das Ergebnis richtig errät, bekommt drei Punkte. Für die Tordifferenz (also zumindest, dass Mannschaft A mit XY Toren Unterschied gewinnt) gibts zwei und die richtige Tendenz immerhin 1 Punkt.

Heute scheint es dann ausnahmsweise doch wichtiger zu sein, dass die deutsche Elf überhaupt gewinnt. Ich bin optimistisch: 3 zu 1 hab ich getippt. Und solange ich einen Punkt für diesen Tipp bekomme, reicht mir das.

PhoneBook: Hybrid aus iPhone und Buch


YouTubeDirektiPhoneBuch

Mir gefällt das interaktive Zweikomponenten-Kinderbuch von Mobile Art Lab ausgesprochen gut. Die App fürs iPhone bzw. den iPod touch ist übrigens kostenlos, dagegen kostet der analoge Teil umgerechnet ca. 26 €. Leider ist das Teil bisher aber nur in Japan erhältlich.

(via Technabob)

Mac OS X Server 10.6.3 und Time Machine

Auf einige Dinge kommt man nur durch ganz genaues Hinschauen. So geschehen bei seltsamen Problemen mit dem Apple File Service.

System

Mac OS X Server mit aktivierten OpenDirectory (OD) und Apple File Service (AFP). Time Machine macht stündliche Backups vom Server.

Symptome

Der Apple File Service (AFP) stürzt sporadisch (ca. ein mal am Tag) ab und startet nicht selbst neu.

Beobachtung

Log von AFP (hier ist kein Fehler erkennbar, die Einträge beziehen sich auf das manuelle Neustarten des AFP-Dienstes)

!!Log File Created On: 2/1/2010 12:22:12 31:1:0 GMT
01/Feb/2010:15:58:56 0100: Server shut down.
01/Mar/2010:10:26:09 0100: Server shut down.
28/Apr/2010:15:59:29 0100: Server shut down.
28/Apr/2010:16:00:35 0100: Server shut down.
28/Apr/2010:16:33:12 0100: Server shut down.
28/Apr/2010:16:42:21 0100: Server shut down.
17/May/2010:09:14:03 0100: Server shut down.
10/Jun/2010:08:40:12 0100: Server shut down.

Log vom OD

-- Start: Server rolled log on: May 25 2010 11:01:18 --
2010-06-09 23:08:47 CEST - T[0x00007FFF70D77BE0]
    - Improper shutdown detected

Hmm, “Improper Shutdown detectet”. Schient so als, wenn das OD mit Gewalt abgeschossen wird. Aber von wem?

Problem

Es gibt eiem Fehler mit den Services am Server und dem Time Machine Backup des Servers. Bevor Time Machine bestimmte Dateien von Diensten Speichern kann, müssen diese sauber ausgeschaltet werden, dann gesichert und danach der Service wieder gestartet werden. Das kann Time Machine eigentlich, aber es gibt in 10.6.2, 10.6.3 und 10.6.3v1.1 ein bekanntes Problem, welches zur Folge hat, dass bei einem Time Machine Backup das Open Directory abstürzt. Das ist für das OD selbst nicht schlimm, da es sich sofort neu startet und repariert. Allerdings reagiert der Apple File Service (AFP) auf den plötzlichen wegfall des OD sehr sensibel und schaltet sich zur Sicherheit aus.

Lösung

Das einfachste ist sicherlich, die Time Machine auszuschalten. Das hat auch hier das Problem gelöst. Allerdings fehlt dann das Backup. Als weitere Lösung ist weiter unten ein Skript verlinkt, welches einen Crash des ODs erkennt und darauf AFP neu startet. Auch hat es einigen geholfen, den Ordner /private/var/ von der Sicherung auszuschließen, was in meinem Fall nicht zum Erfolg führte. Es bleibt also zu hoffen, das Apple bald ein Update zur verfügung stellt.

Überlegungen

Aus dieser Problematik sind mir weiter Gedanken zu Serverdiensten und Time Machine gekommen. Alle Serverdienste von Drittherstellern müssten explizit die Time Machine unterstützen und Mechanismen zum sicheren Backup bereitstellen. Allerdings habe ich kaum hinweise dies bezüglich auf die bei uns eingesetzten Programm gefunden. Man kann aber im Zweifelsfall Datenbank und andere variablen Dateien vom Time Machine Backup ausschließen und selbst sichern. Im falle von Daylite sichert man also nur das von Daylite erstellte Backup ;)

Weitere Informationen

Die App Store “Hyperwall”


YouTubeDirektHyperwall

Auf der Apple Worldwide Developers Conference(WWDC) – wo gerade erst das iPhone 4 vorgestellt worden ist – hat Apple eine riesige, aus dreißig 24-Inch Bildschirmen bestehende “Hyperwall” installiert, die optisch einen Eindruck davon vermittelt, wieviel Programme über den App Store umgesetzt werden. Oder genauer gesagt: Man sieht fast in Echtzeit, welche und wieviele von den derzeit beliebtesten 50.000 Apps runtergeladen werden – innerhalb von ein paar Minuten ist die Hyperwall voll …

Für die Nerds unter euch hier noch die technische Erklärung von Apple, wie die Hyperwall funktioniert:

“This hyperwall is powered by 30 Mac Pro towers with Mac OS X Snow Leopard and EVGA NVIDIA GTX 285 graphics cards. As apps are downloaded from the App Store, their data is coalesced via an XML feed every five minutes. Apps are sorted and scheduled using Cocoa and Objective-C. The data is then passed to an OpenCL kernle, which drives the animation. Quartz Composer brings all the technologies together and renders the final synchonized output using Quartz Composer Visualizer.”

(via Mashable)

Achtung: Spyware in Software und Bildschirmschonern für den Mac

Intego, ein Anbieter von Sicherheits- und Virenschutzprogrammen, warnt in einer Pressemitteilung vom 1. Juni vor dem sogenannten OSX/OpinionSpy. Dabei handelt es sich um eine Malware, die bei einem infizierten Mac aus den Programme Safari, iChat und Firefox  Informationen wie E-Mail-Adressen, URLs – und mutmaßlich auch persönliche Daten – abgreift und unbemerkt nach außen überträgt.

Einfangen kann man sich die Malware über verschiedene Bildschirmschoner und angeblich auch bestimmte Programme, die auf populären Downloadseiten wie z.B. Macupdate, VersionTracker oder Softpedia kostenlos heruntergeladen werden können. Vorsicht ist besonders bei Anwendungen geboten, die bei der Installation das Admin-Passwort des Nutzers verlangen.

Eine Liste der betroffenen Bildschirmschoner hat Macworld bereits veröffentlicht:

  • Secret Land ScreenSaver v.2.8
  • Color Therapy Clock ScreenSaver v.2.8
  • 7art Foliage Clock ScreenSaver v.2.8
  • Nature Harmony Clock ScreenSaver v.2.8
  • Fiesta Clock ScreenSaver v.2.8
  • Fractal Sun Clock ScreenSaver v.2.8
  • Full Moon Clock ScreenSaver v.2.8
  • Sky Flight Clock ScreenSaverv.2.8
  • Sunny Bubbles Clock ScreenSaver v.2.9
  • Everlasting Flowering Clock ScreenSaver v.2.8
  • Magic Forest Clock ScreenSaver v.2.8
  • Freezelight Clock ScreenSaver v.2.9
  • Precious Stone Clock ScreenSaver v.2.8
  • Silver Snow Clock ScreenSaver v.2.8
  • Water Color Clock ScreenSaver v.2.8
  • Love Dance Clock ScreenSaver v.2.8
  • Galaxy Rhythm Clock ScreenSaver v.2.8
  • 7art Eternal Love Clock ScreenSaver v.2.8
  • Fire Element Clock ScreenSaver v.2.8
  • Water Element Clock ScreenSaver v.2.8
  • Emerald Clock ScreenSaver v.2.8
  • Radiating Clock ScreenSaver v.2.8
  • Rocket Clock ScreenSaver v.2.8
  • Serenity Clock ScreenSaver v.2.8
  • Gravity Free Clock ScreenSaver v.2.8
  • Crystal Clock ScreenSaver v.2.6
  • One World Clock ScreenSaver v.2.8
  • Sky Watch ScreenSaver v.2.8
  • Lighthouse Clock ScreenSaver v.2.8

Welche Programme darüber hinaus betroffen sind, ist leider bisher noch unbekannt.

(via fscklog)

Update: Leo erklärt, wie man überprüfen kann, ob man sich den OSX/OpinionSpy eingefangen hat und wie man ihn ggf. recht simpel wieder los wird.

Auch irgendwie magic: Lego-Drucker am Mac


YouTubeDirektlegodrucker

Ich habe die letzten Wochen ziemlich viel Zeit damit verbracht, an einem Drucker-Kurs für unser magic•academy Web-Traing zu feilen. Bis gerade war ich mir ziemlich sicher, jede erdenklich Drucker-Mac-Kombination und alle Eventualitäten bedacht zu haben. Aber ein Lego-Drucker am Mac, wie hätte ich das nur ahnen können  …. ;)

(via Spreeblick)