Die Skype App gibts schon lange. Aber das Telefonieren über’s Internet, was das Programm eigentlich erst spannend macht, war bisher mit dem iPhone nur möglich, wenn man sich in einem WLAN-Netz befand. Das fand ich persönlich sehr schade, aber auch irgendwie verständlich – alles andere konnte nicht im Sinne der Netzanbieter sein. Deswegen nahm ich an, dass sich die Telekom quer stellte und diese Funktion verbot. Denn technisch stellt es keine große Herausforderung dar.
Jetzt ist Skype 2.0 da und ermöglicht auch das Telefonieren über eine UMTS Verbindung. Aber: man muss dafür tatsächlich bezahlen. Ab August wird eine monatliche (noch nicht bekannte) Gebühr anfallen, wenn man die neue Funktion nutzen möchte. Es lag also erstmal gar nicht an der Telekom. Allerdings sind die in der Tat nicht begeistert von der Idee der Internet-Telefonie und schließen deswegen seit jeher in ihren Geschäftsbedingungen die Nutzung solcher Dienste aus – außer man zahlt extra dafür.
Ich bin gespannt, inwieweit sich Skype 2.0 etablieren wird. Denn selbst wenn man sich von den Kosten nicht abschrecken lässt, ist die App nicht sehr praktisch: Solange man Skype nicht auf dem iPhone geöffnet hat, denn nur so ist man “online”, kann man auch nicht angerufen werden. Eine Art Push-Beanchrichtigung gibt es auch in der neuen Version nicht. Fazit: Insgesamt zu umständlich, und dazu neuerdings mit Kosten verbunden. Das ist eher unsympathisch.
Übrigens, wen das Thema interessiert, sollte unbedingt beim iphoneblog mehr lesen!
Tags: AUS DER APPLE-WELT, Allgemein von Pia
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