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Rechnen in Spotlight

Eine sehr nette Funktion, die vielleicht nicht jeder kennt, ist die schnelle Taschenrechner-Funktion von Spotlight. Ich nutze sie fast täglich, wusste bisher aber nicht, dass man durch einfaches Drücken der Tasten [cmd] und [c] das Ergebnis direkt in die Zwischenablage befördern kann.

Gefunden habe ich diese hilfreiche Information in dem netten Blog Little Big Details, das über die wichtigen Details des digitalen Alltags berichtet.

Passive Lautsprechersysteme für iPhone und iPod touch

Zweiter Teil unserer Weihnachtsgeschenke-Tipps: Heute stelle ich euch zwei wunderschöne Lautsprechersysteme fürs iPhone bzw. den iPod touch vor, die völlig ohne Strom auskommen.

Das eine Modell ist der KOOSTIK oben auf dem Foto. Er ist vollkommen aus Holz und funktioniert im Prinzip wie eine akustische Gitarre: Der Sound aus dem internen Lautsprecher des iPhone bzw. iPod touch wird bis auf das Vierfache verstärkt. Damit kann man zwar keine Party beschallen, aber die Lautstärke reicht locker, um in kleiner Runde Musik zu hören. Der KOOSTIK kostet umgerechnet zwischen 64 und 68€ und wird in verschiedenen Holzsorten angeboten.

Nicht aus Holz, sondern Keramik ist der Phonofone III von Science and Sons, der in Form und Funktionsweise einem Horn nachempfunden ist und speziell für iPhones entwickelt wurde. Auf stolze 60dB wird der interne iPhone-Lautsprecher durch die geschickte Formgebung verstärkt – mehr leisten auch viele strombetriebene kleinere Docking-Systeme nicht. Leider ist der Phonofone III mit rund 147€ nicht gerade ein Schnäppchen.

(KOOSTIK via Crunchgear / Phonofone III via Cult of Mac)

Video-Spass mit Photo Booth

YouTubeDirektPhotoBoothSpass (via 9GAG)

Diese Frau hat offensichtlich jede Menge Spass mit Photo Booth – und wir mit ihr. Und so sieht das aus, wenn man die Effekte anschließend wieder rausrechnet.

15 eher unbekannte Apple Prototypen

Das Apple-Dings auf dem Foto ist ein Knowledge Navigator. Noch nie was davon gehört? Kein Wunder, denn es ist Teil einer kleinen Sammlung von Prototypen aus dem Hause Apple, die es nicht zur Serienreife geschafft haben – zu Recht möchte dem einen oder anderen unförmigen, grauen Plastikmonster hinterherrufen …

Das ÜberMacBook (Pro)

Endlich ist es so weit: 4GB-SODIMM DDR3 Speicherriegel sind in bezahlbare Bereiche runtergerutscht und Seagate hat eine Festplatte (Momentus XT) herausgebracht, welche die Geschwindigkeit einer SSD-Festplatte mit dem günstigen €/GB-Verhältnisses einer konventionellen Festplatte kreuzt.

Dieser Artikel bezieht sich auf mein MacBook Pro (Mid 2009, A1286). Wenn du ein anderes Modell hast prüfe vorher welchen Speicher du brauchst (zB. mit Mactracker) und schaue nach ob du die Festplatte wechseln kannst (Anleitungen auf iFixIt) bzw. es darfst. Denn, bei einigen Modellen verlierst du die Garantie, wenn du die Festplatte selbst wechselst.

Vorher

Bis dato schmückte das Innenleben meines MacBooks eine gewöhnliche von Apple verbaute 500GB 5400RPM Festplatte, auf der im übrigen noch 140GB frei sind. Den Speicher hatte ich von Apple gleich auf 4GB aufrüsten lassen.

Sobald eine virtuelle Maschine mit 1GB Ram lief, lies sich der Mac nicht mehr flüssig bedienen. Auch sonst war nach einiger Zeit der Benutzung der Speicher komplett ausgelastet und beim starten größerer Programme verging eine Ewigkeit.

Umbau

Was also tun? Mein Wunsch war mehr Speicher (2x 4GB) und eine SSD-Festplatte (Solid State Drive, 500GB). Doch beides ist bis dato unbezahlbar gewesen. Speicher unterliegt einem kontinuierlichem Preisverfall und liegt heute am 14.07.2010 bei ca. 100€ pro 4GB SODIMM DDR3 Speicherriegel. Bleibt nur noch das Problem mit der SSD. Und da kommt Seagate ins Spiel. Die haben einer herkömmlichen Festplatte mit drehenden Scheiben einfach ein bisschen zusätzlichen schnellen Pufferspeicher verpasst. Diese 4GB reichen aus, um die am häufigsten verwendeten Daten schnell zur Hand zu haben, eben so schnell wie bei einer SSD. Welche Daten das sind entscheidet die Festplatte selbst. Das gute daran, die ganze Technik ist für den Mac transparent und somit müssen keine Treiber installiert oder sonst irgendwelche Einstellungen vorgenommen werden.

Nun aber zum Praktischem.

Hier mein kleiner Umbau-Master-Plan:

  • neue Festplatte über USB/Firewire anschließen (braucht man natürlich ein Gehäuse oder Dock Für)
  • alte Festplatte auf neue Klonen (z.B. mit CarbonCopyCloner, das dauerte bei mir ca. 5h)
  • Mac ausschalten (also richtig, Stand-By könnte folgenschwere Nachwirkungen für den Mac haben)
  • Anleitung zum Festplattenwechsel und Speicherwechsel bei iFixIt befolgen
  • Wenn alles gut läuft, sollte der Mac wie gewohnt starten

Nachher

Ich bin ein neuer Mensch. Nein, ich meine ich habe einen neuen Mac. Der subjektive Eindruck: WOW. Egal was ich mache, es gibt kaum noch Verzögerungen. Bestes Beispiel ist Mail.app. Wenn ich direkt nach dem Systemstart auf das Symbol klicke, dauert es eine halbe Sekunde bis ich im Programm arbeiten kann. Und das bei 4 Postfächern mit ca. 7500 Mails. Auch sonstige Stresstest wie das öffnen von 10 Programmen gleichzeitig bringen den Mac nicht mehr aus der Ruhe. Und das oben beschriebene Problem der bremsenden virtuellen Maschine ist dank des Speicherupgrades auch verflogen. Ich habe meiner Windows 7 Maschine jetzt sogar 1,5 GB Arbeitsspeicher gegönnt.

Fragen

Nur eine Sache wurmt mich noch ein bisschen. Warum braucht der Mac beim Einschalten so lange, bis der Apfel gezeigt wird und damit das Betriebssystem geladen wird.

Außerdem frage ich mich schon länger, ob es eine gute alternative zum Benchmark Xbench gibt. Ich würde gerne der Festplatte richtig auf den Zahn fühlen.

magic•support im Fußball-Fieber

Es ist ein ganz normaler Dienstag Nachmittag. Man hört das Quietschen der Reifen auf der Rothenbaumchaussee, das Tippen der Kolleginnen am Platz gegenüber und aus dem Nachbarraum die Stimme von Moritz. „Nun funktioniert alles wieder.“ Aah, Telefon-Support. Wie gesagt: ein ganz normaler Dienstag Nachmittag. Tooooor! schreit jemand und innerhalb von Sekunden sammeln sich alle um einen Bildschirm. Die Engländer führen.

Seit ein paar Wochen wird bei uns fleißig getippt. Bei cybergoal, denn da gibt’s sogar was zu gewinnen. Und deswegen läuft auch mal nebenbei das Spiel. Natürlich liegt auch bei uns klassischerweise derjenige ganz vorne, der scheinbar keine Ahnung vom Fußball hat: „Messi? Der spielt doch für Spanien, oder?“. Egal. Denn dass England nur ein Unentschieden gegen die USA schafft, wusste er. Bis gestern war er sogar unter den Top 10 von 1064 Tipp-Mitgliedern. Und hätte damit auch was gewonnen.

Das Tipp-Spiel funktioniert nach folgendem Prinzip: Wer das Ergebnis richtig errät, bekommt drei Punkte. Für die Tordifferenz (also zumindest, dass Mannschaft A mit XY Toren Unterschied gewinnt) gibts zwei und die richtige Tendenz immerhin 1 Punkt.

Heute scheint es dann ausnahmsweise doch wichtiger zu sein, dass die deutsche Elf überhaupt gewinnt. Ich bin optimistisch: 3 zu 1 hab ich getippt. Und solange ich einen Punkt für diesen Tipp bekomme, reicht mir das.

Das Geheimnis der Motivation

Um die allgemeine Motivation etwas zu erhöhen heute mal ein Video über Motivation. Sehr sehenswert, nehmt euch die 10 Minuten!


YouTubeDirektMotivieren, via macfidelity

Abschied von unserem Produktionsleiter Mitch

Aus der Küche strömt ein leckerer Geruch und verrät mir, dass Mitch bald fertig ist. Er zaubert heute für alle etwas zu essen, weil es die Tradition verlangt, dass der, der geht, zum Abschied kocht. Mitchs Mama kommt aus Thailand und deswegen wirds heut scharf! Auf der Karte steht „Korianderinvasion“ – ich bin gespannt. In jedem Fall hat er einen Reiskocher dabei und khao niau gemacht, wie ich ihn vorher nur auf Märkten in Bangkok gegessen habe. Allein deswegen sollte er bleiben. [Read more →]

Skype 2.0 für’s iPhone – Telefonieren via UMTS

Die Skype App gibts schon lange. Aber das Telefonieren über’s Internet, was das Programm eigentlich erst spannend macht, war bisher mit dem iPhone nur möglich, wenn man sich in einem WLAN-Netz befand. Das fand ich persönlich sehr schade, aber auch irgendwie verständlich – alles andere konnte nicht im Sinne der Netzanbieter sein. Deswegen nahm ich an, dass sich die Telekom quer stellte und diese Funktion verbot. Denn technisch stellt es keine große Herausforderung dar.

Jetzt ist Skype 2.0 da und ermöglicht auch das Telefonieren über eine UMTS Verbindung. Aber: man muss dafür tatsächlich bezahlen. Ab August wird eine monatliche (noch nicht bekannte) Gebühr anfallen, wenn man die neue Funktion nutzen möchte. Es lag also erstmal gar nicht an der Telekom. Allerdings sind die in der Tat nicht begeistert von der Idee der Internet-Telefonie und schließen deswegen seit jeher in ihren Geschäftsbedingungen die Nutzung solcher Dienste aus – außer man zahlt extra dafür.

Ich bin gespannt, inwieweit sich Skype 2.0 etablieren wird. Denn selbst wenn man sich von den Kosten nicht abschrecken lässt,  ist die App nicht sehr praktisch: Solange man Skype nicht auf dem iPhone geöffnet hat, denn nur so ist man „online“, kann man auch nicht angerufen werden. Eine Art Push-Beanchrichtigung gibt es auch in der neuen Version nicht. Fazit: Insgesamt zu umständlich, und dazu neuerdings mit Kosten verbunden. Das ist eher unsympathisch.

Übrigens, wen das Thema interessiert, sollte unbedingt beim iphoneblog mehr lesen!