Entries Tagged as 'AUS DER APPLE-WELT'

Kunstvoll zerstörte Apple-Produkte

Grafik-Designer Michael Tompert aus San Francisco hat die letzten Monate damit verbracht, Apple-Produkte zu kaufen und anschließend kunstvoll zu zerstören. Die Aktion soll dazu anregen, dass wir über das Verhältnis zu unseren geliebten Gadgets nachdenken. Insgesamt zwölf Fotos hat Tompert deshalb zusammen mit dem befreundeten Fotografen Paul Fairchild inszeniert, die man sich bei Fubiz anschauen kann. Ich persönlich finde die Aufnahmen zwar ziemlich gelungen, das Hinschauen schmerzt mich aber schon ein wenig …

Magic Fiddle: Das St. Lawrence String Quartet spielt auf dem iPad


YouTubeDirektMagicFiddle

Wegen dem bevorstehenden Launch unserer neuen Lernplattform magic•academy sind meine Kollegen und ich momentan ziemlich ausgelastet. Trotzdem oder gerade deswegen möchte ich es mir in diesen etwas hektischen Zeiten nicht nehmen lassen, und ein paar Minuten entspannt dem St. Lawrence String Quartet zu lauschen. Das Video ist übrigens Werbung für die heute erschienene iPad-App Magic Fiddle, deren Vorgängerin Magic Piano meiner Familie und mir ziemlich Spaß gemacht hat. Und bevor ich es vergesse: Auch wenn die App-Namen anderes vermuten lassen, wir haben nichts damit zu tun … ;)

Schreibtischlampe und Wanduhr aus iMac G4

Heute möchte ich euch mal eine kreative Hardware-Bastelei der etwas anderen Art vorstellen: Jemand namens Randall hat einen alten iMac G4 ausgeschlachtet und aus dem Gehäuse eine wunderschöne Schreibtischlampe gebastelt. Mehr und größere Fotos davon gibts in seinem Etsy-Shop. Damit noch nicht genug. Die Innereien, genauer gesagt das Motherboard, hat er als Basis für eine nerdige Wanduhr genommen.

Beide Artikel sind leider bereits verkauft, aber sollte mir irgendwann rein zufällig mal ein kaputter iMac G4  über den Weg laufen, weiss ich jetzt was zu tun ist …

(via Notcot)

Skyfire bringt Flash-Videos auf das iPhone


YouTubeDirektSkyfire

Als ich letzte Woche gehört habe, dass es im App Store einen neuen Browser fürs iPhone namens Skyfire gibt, der Flash-Videos abspielt, habe ich erstmal gestutzt: Wie kann ausgerechnet eine App, die das von Steve Jobs verhasste Flash-Format aufs iPhone bringt, das pingelige Genehmigungsverfahren von Apple überstehen?

Die Antwort ist relativ simpel: Skyfire setzt wie Safari auf WebKit auf, einer Open-Source-Software, die vereinfacht gesagt, für den Seitenaufbau im Browser zuständig ist – ein Grund, warum Apple schlecht “nein” sagen konnte. Dazu kommt, dass Skyfire zwar Flash-Videos abspielt, tatsächlich das Format aber genausowenig wie Safari beherrscht: Öffnet man eine Webseite mit einem Flash-Video, leitet der Browser den Film an einen Skyfire-Server weiter, der ihn dann ins iPhone kompatible Videoformat H.264 umwandelt und aufs Smartphone streamt – eine nicht nur clevere, sondern auch Akku schonende Lösung.

Einen kleinen Haken hat die Sache dann aber leider doch: Weil sich Skyfire nach der Veröffentlichung  wie verrückt verkauft hat, waren die Firmen-Server wenig später mit dem Video-Umwandeln ziemlich ausgelastet. Um den Service für Bestandskunden aufrechterhalten zu können, musste der App-Verkauf ausgesetzt werden. Mittlerweile ist Skyfire zwar wieder erhältlich, vorerst allerdings nur im US-Store. Wir iPhone-User in Deutschland müssen uns also noch eine Weile gedulden …

iPhoneografie: Fotografieren mit dem iPhone

Obwohl das iPhone bis zum aktuellen Modell nicht gerade berühmt für seine Kamera war, hat sich in den letzten Jahren ein neues Fotogenre etabliert, die iPhoneografie. Wie populär das Fotografieren mit dem iPhone mittlerweile ist, kann man z.B. bei der Foto-Community Flickr sehen, wo das iPhone 3G die Statistik der beliebtesten Kameras anführt – und das als Smartphone.

Alice Yoo von My Modern Metropolis hat sich deshalb mal bei Flickr genauer umgeschaut und in einem sehenswerten Artikel die ihrer Meinung nach 25 schönsten mit dem iPhone gemachten Fotos zusammengestellt:

As a growing and exciting art movement, iPhoneography is fast becoming a way for anyone with an iPhone to express their creative side. It’s now easy to take photos and then tweak, enhance or transform them into works of art just by using a careful selection of apps … Today, we’ve collected for you, some of the most beautiful and inspiring iPhone photography out there. These 25 have been chosen because they show a wide range of effects. (Can you believe that all of this can be done with apps?) 25 Most Beautiful and Inspiring iPhone Photos

Für diejenigen, die jetzt Blut geleckt haben oder einfach mehr aus ihren Fotos rausholen möchten, gibts von der gleichen Autorin bei My Life Scoop noch einen weiteren interessanten Artikel, in dem sie zehn sehr nützliche und preiswerte Foto-Apps vorstellt. Ein paar davon (CameraBag / Hipstamatic / Photogene / TiltShift Generator) habe ich bereits selber schon benutzt und kann sie den iPhoneografen unter euch nur wärmstens empfehlen.

Phonetable: Multitouchschreibtisch fürs iPhone

Ursprünglich war für heute unser Software-Tipp der Woche geplant. Aber weil ich das neben meiner eigentlichen Arbeit zeitlich nicht schaffe, stelle ich euch stattdessen eine tolle Hardware-Bastelei vor: Der Schreibtisch, den ihr oben auf dem Foto sehen könnt, ist ein sogenannter “Phonetable” und in Wirklichkeit ein riesiger Touchscreen an den ein iPhone angeschlossen wird.

Sobald iPhone und Tisch über einen handelsüblichen Standard Dock Connector miteinander verbunden sind, wird der komplette Bildschirminhalt des iPhone auf dem Phonetable dargestellt. Und nicht nur das: Die Bedienung erfolgt über die gewohnten Multitouch-Gesten. Einen Eindruck von der Funktionsweise vermittelt folgendes Video:


YouTubeDirektPhonetable

Kaufen kann man den Phonetable (noch) nicht, es handelt sich lediglich um einen Prototypen, der sich in der Entwicklung befindet. Ausführliche Infos findet ihr im Blog von TABLE.CONNECT. Ich für meinen Teil weiss jetzt jedenfalls, wie der Schreibtisch meiner Träume aussieht …

Sesamstrassen-Song: There’s An App For That

YouTubeDirektSesamstrasse

Wie schön, die Sesamstrasse nimmt Apple mit iPogo und Apps auf die Schippe – oder vielleicht doch eher uns User? Noch ein anderer Gedanke: Das Video fällt natürlich in die Rubirk “unterhaltsamer Quatsch”, aber: Wie toll wäre es denn, bestimmte Lern- und Schulungsinhalte in Songs oder in Reimform zu verpacken? Vielleicht sollte ich mal unserem Chef fragen, was er davon hält, einen Rapper einzustellen …

Apple-Halloween-Kostüme

Ich bin ein ziemlicher Halloween-Fan und begeisterter Kürbisschnitzer. Was mir aber an dem Fest am besten gefällt, ist die Kreativität, die viele Leute in die Gestaltung ihrer selbstgemachten Verkleidungen stecken. Da wir ein Mac Schulungs- und Support-Unternehmen sind, habe ich mal geschaut, was die Apple-Community dieses Jahr an Kostümen hervorgebracht hat. Hier meine beiden Favoriten:

Das Pärchen stammt aus dem Halloween-Verkleidungs-Thread bei Boing Boing und wird mit den Worten zitiert:

My girlfriend and I went out as a Mac and a PC! We actually swapped our preferences so that I could include the “Fatal Error” joke on the PC screen.

Dann gibt es da noch John Savio mit seinem interaktiven guyPhone 4-Kostüm:


YouTubeDirektGuyPhone4 (via Switched)

Für die Technik-Nerds hier ein Auszug aus der Videobeschreibung:

John created the upgraded rendition of the iPhone 4 featured here at 10x to scale, complete with a 40″ LED LCD Panel, a Jailbroken iPhone 4, VGA out from the iPohone, LED Back Camera Light, weighs roughly 75 lbs and uses a mini 12v Battery with 2+ hours of battery life. The costume took a total of 3 days / 40 hours to complete … He managed to modify the software on the iPhone to allow a live dual image output to the large 42″ lcd tv while maintaining the image in landscape mode …

Ich selber konnte mich dieses Jahr aus Zeitmangel leider nicht kreativ austoben und habe lediglich einen Apple-Sticker auf einen Darth Vader-Helm geklebt. Foto habe ich nicht dabei, reiche ich aber auf Wunsch gerne nach.

Gratis-Tool zum Downloaden und Schauen von Beiträgen aus den Mediatheken der Öffentlich Rechtlichen

In den Online-Mediatheken der Öffentlich Rechtlichen verstecken sich viele interessante Inhalte. Leider kranken die Angebote an einer wie ich finde furchtbaren Navigation. Dazu kommt, dass die Sendungen aus rechtlichen Gründen für höchstens eine Woche online stehen, aber keine Download-Möglichkeit angeboten wird. Zum Glück gibt es Mediathek, ein kleines Gratis-Tool für den Mac, mit dem ich bequem die Mediatheken von ARD, ZDF, 3sat, NDR, SWR, WDR, ARTE und SF durchsuchen und wahlweise Beiträge schauen oder downloaden kann.

Starte ich das Programm, habe ich die Möglichhkeit, entweder eine Sendung aus den nach Rubriken sortierten Vorschlägen auszuwählen oder mit Hilfe der Google-basierten Suche nach etwas Bestimmtem zu suchen. Alternativ kann ich in das Suchfeld auch direkt die URL einer Sendung eingeben. Mit einem einfachen Klick auf “Laden” oder “Abspielen” (im Screenshot von mir rot markiert) entscheide ich, ob ich das Video downloaden oder sofort mit Quicktime anschauen möchte.

Erste Eindrücke von Microsoft Office 2011 für Mac

Microsoft hat Office 2011 für den Mac frisch in den Handel gebracht und obwohl ich persönlich iWork von Apple vorziehe, habe ich mir natürlich die Möglichkeit nicht entgehen lassen, bei meinem Kollegen einen ersten kurzen Blick auf das Softwarepaket zu werfen.

Benutzeroberfläche und Kompatibilität

Ich fange mal mit dem Offensichtlichen an: Wer das aktuelle Office 2010 für Windows kennt, wird sich jetzt auch am Mac mit Word, Excel und PowerPoint sofort zurechtfinden: Die Benutzeroberfläche ist nämlich auf beiden Systemen nun erfreulicherweise die gleiche. Neben diesem längst überfälligen Schritt hat sich erfreulicher Weise auch hinsichtlich der Kompatibilität von Mac- und Windows-Version was getan. Ob sich tatsächlich wie von Microsoft beworben alle Text-Dokumente, Präsentationen und Tabellen auf beiden Systemen bearbeiten und austauschen lassen, ohne dass Layout und Design darunter leiden, konnte ich bei meinem Schnelltest natürlich nicht überprüfen. Aber zumindest die von mir am PC vorbereiteten drei Textdokumente und zwei Powerpoint-Präsentationen haben einwandfrei auf dem Mac funktioniert und nach kleiner Bearbeitung anschließend auch verlustfrei wieder am Windows-Rechner. Sollte sich bewahrheiten, was sich hier andeutet, hätte Microsoft damit eins der größten Mankos der Vorgängerversion beseitigt. Allerdings muss ich einschränkend anmerken, dass meine Test-Dokumente keine Makros enthielten, die aber laut Microsoft in der Mac-Version neuerdings auch funktionieren sollten – natürlich nur, wenn sie keine speziellen Betriebssystem-Funktionen von Windows nutzen.

Kollaboratives Arbeiten, Vorlagen und Outlook

Neben den eben angesprochenen Neuerungen gibt es noch eine Reihe weiterer, die ich mir beim nächsten Mal vornehmen werde. Interessant klingt z.B. die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen  in der “Wolke” zu arbeiten: Dokumente und Präsentationen können mit einem Dienst, der sich  “Windows Live SkyDrive” nennt, kostenlos online gespeichert und bearbeitet werden. Ins Auge ist mir auch der “Vorlagenkatalog” gestochen, mit dem man wie in iWork von Apple in einem vorgefertigten Layout recht einfach Grafiken, Medien und Text zu einem hübschen Dokument arrangieren kann. Last but not least gibt es nun auch für den Mac den Email-Client Outlook, der das – wie ich finde – gleichermaßen überladene wie unkomfortabel zu bedienende Entourage aus Office 2008 ersetzt. Wie die Mac OS X Integration von Outlook gelungen ist, kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht beurteilen. Und noch ein Hinweis: Outlook ist nur im Home & Business-, nicht aber im Home & Student-Paket enthalten.

Preispolitik

Damit bin komme ich nun auch schon zum Preis. Es gibt zwei unterschiedliche Varianten, die sich im Umfang und untereinander noch einmal in Lizenzen und Preis unterscheiden:

Home & Student mit Word, Excel, PowerPoint und einer Lizenz für 109 €
Home & Student mit Word, Excel, PowerPoint und drei Lizenzen für 139 €
Home-&-Business mit Word, Excel, PowerPoint, Outlook und einer Lizenz für 249 €
Home-&-Business mit Word, Excel, PowerPoint, Outlook und zwei Lizenzen für 379 €.

Fazit

Ob sich die Anschaffung von Office 2011 lohnt, muss natürlich jeder Mac-User für sich selbst entscheiden. Meine persönliche Meinung ist: Alle die bereits die Vorgänger-Version benutzen und professionell damit arbeiten sollten sich die neue Version holen. Neben dem größeren Funktionsumfang, stehen verbesserte Usability und, besonders wichtig, Kompatibiltät von Mac- und PC -Welt auf der Haben-Seite. Wer Office nur gelegentlich und privat nutzt, kann ruhig erstmal bei der alten Version bleiben oder sich für 79 Euro das sehr viel günstigere iWork 09 kaufen.