Hardware-Apps verlängern iPhone 4-Akkulaufzeit

Hinsichtlich der Akkulaufzeit hat sich beim iPhone 4 gegenüber seinen Vorgängern zum Glück einiges getan. Ein Hungerkünstler ist es aber – wie andere Smartphones auch – nach wie vor nicht. Tjeerd Veenhoven, der mit der Akkusituation seines iPhones unzufrieden war, hat sich deshalb etwas ganz besonderes einfallen lassen und ein windbetriebenes Ladegerät für unterwegs auf Basis eines Computer-Lüfter gebastelt:

„Quite often I run out of juice in the middle of the day, for these moments I came up with the Ifan. An hardware App in the shape of a soft rubber skin with the energy wind fan included. Just slide it around your Iphone and it will charge everytime the wind blows … By using a modified computer fan it took me 6 hours to charge my phone, rather long I think… but it works …“ iFan, charge your phone with wind

Weniger extravagant, dafür aber ungemein praktisch und optisch äußerst ansprechend finde ich dagegen das Juice Pack Plus von Mophie, das Schützhülle und externer Akku in einem ist und verspricht, die Batterielaufzeit des iPhone 4 mehr als zu verdoppeln:

„Need even more battery power for your iPhone 4? The mophie juice pack plus has our largest juice pack battery which extends the battery life of your iPhone for hours! The juice pack plus also provides a comfortable ergonomic design with the complete protection of a dual-injected hard shell case with protective rubberized band. Since it is designed to more than double the time you have to Rock, Talk, Surf and Send with your iPhone 4, the mophie juice pack plus is the ultimate iPhone 4 battery case for travel or business.“

Möge der Saft mit euch sein!

Kreativität am Vormittag

Schön, dass wir einen Balkon im Büro haben. Sonst hätten wir nie erkannt, welche Talente in unserem Programmierer noch so stecken…

Die Evolution der Apple-Maus

Mein Verhältnis zu Apple-Mäusen ist schon länger zwiespältig: Die Maus vom Ur-iMac in Form eines Eishockey-Pucks fand ich schlicht unbrauchbar. Meine Mighty Mouse habe ich gefühltermaßen genauso oft repariert wie benutzt und die aktuelle Magic Mouse gefällt mir optisch zwar ziemlich gut, liegt aber leider nicht sonderlich gut in meiner Hand.

Das genaue Gegenteil von mir in dieser Maus-Geschichte scheint dagegen Flickr-User Raneko zu sein: In seinem ziemlich tollen Apple-Set widmet er sich ausführlich und mit vielen Detail-Fotos der Evolution der Apple-Mouse.

Passive Lautsprechersysteme für iPhone und iPod touch

Zweiter Teil unserer Weihnachtsgeschenke-Tipps: Heute stelle ich euch zwei wunderschöne Lautsprechersysteme fürs iPhone bzw. den iPod touch vor, die völlig ohne Strom auskommen.

Das eine Modell ist der KOOSTIK oben auf dem Foto. Er ist vollkommen aus Holz und funktioniert im Prinzip wie eine akustische Gitarre: Der Sound aus dem internen Lautsprecher des iPhone bzw. iPod touch wird bis auf das Vierfache verstärkt. Damit kann man zwar keine Party beschallen, aber die Lautstärke reicht locker, um in kleiner Runde Musik zu hören. Der KOOSTIK kostet umgerechnet zwischen 64 und 68€ und wird in verschiedenen Holzsorten angeboten.

Nicht aus Holz, sondern Keramik ist der Phonofone III von Science and Sons, der in Form und Funktionsweise einem Horn nachempfunden ist und speziell für iPhones entwickelt wurde. Auf stolze 60dB wird der interne iPhone-Lautsprecher durch die geschickte Formgebung verstärkt – mehr leisten auch viele strombetriebene kleinere Docking-Systeme nicht. Leider ist der Phonofone III mit rund 147€ nicht gerade ein Schnäppchen.

(KOOSTIK via Crunchgear / Phonofone III via Cult of Mac)

Kriegsberichterstattung mit dem iPhone

Neulich hatten wir in unserem Blog einen Artikel über iPhoneografie. Seither hat mich das Thema nicht mehr losgelassen und ich habe mich gefragt, ob Fotografieren mit dem iPhone eine reine Hobby-Angelegenheit ist oder ob auch professionelle Fotografen mit dem Smartphone arbeiten. Bei meiner (recht flüchtigen) Recherche bin ich auf einen interessanten Artikel im Lens-Blog der New York Times gestoßen, in dem es um Kriegsberichterstattung mit dem iPhone geht: Der Fotograf Damon Winter hat im Norden von Afghanistan amerikanische Truppen besucht und mit einem iPhone unter Verwendung der populären Foto-App Hipstamatic ( 1,59€ / App Store-Link) fotografiert:

“Composing with the iPhone is more casual and less deliberate … And the soldiers often take photos of each other with their phones, so they were more comfortable than if I had my regular camera.“ Mr. Winter even found himself taking a few iPhone pictures during firefights … The Hipstamatic app forced him to wait about 10 seconds between photos, so each one had to count …“ Finding the Right Tool to Tell a War Story (inklusive Klickstrecke mit 19 Fotos)

Steve Jobs Action Figure

Weil ich weiss, dass es da draussen jede Menge Apple-Jünger gibt, für die Steve Jobs eine Art iGod ist und jede seiner Keynotes einem spirituellen Erweckungserlebnis gleichkommt, habe ich mich ein wenig umgeschaut, was für Hardcore-Fans an Merchandise auf dem Markt ist – Weihnachten ist ja schließlich nicht mehr so fern …

Bei meiner kleinen Recherche bin ich auf obenstehende Steve Jobs Action Figure gestossen, die es für rund 80$ bei Made in China zu kaufen gibt. Nicht ganz billig, aber vom Preis lässt sich ein Apple-Enthusiast ja bekanntlich nicht abschrecken. Der Mini-Steve trägt die passenden Sneakers und original Jeans-Rollkragen-Combo, hat eine absetzbare Brille und kommt mit einem Gedankenblasen-Kit zur individuellen Gestaltung.

Ich persönlich finde allerdings die pixeligen Retro-Büsten der Apple-Gründer Steve Jobs und Steve Wozniak wesentlich geschmackvoller:

„A full-color, high-quality 3D-printed bust of Apple co-founder and tech wiz Steve ‚Woz‘ Wozniak, modeled and textured in a retro 3D pixel style by the Dutch Sevensheaven design studio. Having this remarkable and unique gadget on your desk will undoubtedly make your friends and colleagues very jealous and earn you eternal respect. Combine Woz with the also available Steve Jobs bust to reunite the founding fathers of Apple on your desk.“

Was meinen Schreibtisch und die Pixel-Büsten voneinander trennen wird ist allerdings der Preis: Statt 90€ für die Steve-Büste und 100€ für die Woz-Variante auszugeben, würde ich dann doch lieber Gutscheine für den iTunes Store kaufen …

(via DVICE und Technabob)

Kunstvoll zerstörte Apple-Produkte

Grafik-Designer Michael Tompert aus San Francisco hat die letzten Monate damit verbracht, Apple-Produkte zu kaufen und anschließend kunstvoll zu zerstören. Die Aktion soll dazu anregen, dass wir über das Verhältnis zu unseren geliebten Gadgets nachdenken. Insgesamt zwölf Fotos hat Tompert deshalb zusammen mit dem befreundeten Fotografen Paul Fairchild inszeniert, die man sich bei Fubiz anschauen kann. Ich persönlich finde die Aufnahmen zwar ziemlich gelungen, das Hinschauen schmerzt mich aber schon ein wenig …

Magic Fiddle: Das St. Lawrence String Quartet spielt auf dem iPad


YouTubeDirektMagicFiddle

Wegen dem bevorstehenden Launch unserer neuen Lernplattform magic•academy sind meine Kollegen und ich momentan ziemlich ausgelastet. Trotzdem oder gerade deswegen möchte ich es mir in diesen etwas hektischen Zeiten nicht nehmen lassen, und ein paar Minuten entspannt dem St. Lawrence String Quartet zu lauschen. Das Video ist übrigens Werbung für die heute erschienene iPad-App Magic Fiddle, deren Vorgängerin Magic Piano meiner Familie und mir ziemlich Spaß gemacht hat. Und bevor ich es vergesse: Auch wenn die App-Namen anderes vermuten lassen, wir haben nichts damit zu tun … ;)

Schreibtischlampe und Wanduhr aus iMac G4

Heute möchte ich euch mal eine kreative Hardware-Bastelei der etwas anderen Art vorstellen: Jemand namens Randall hat einen alten iMac G4 ausgeschlachtet und aus dem Gehäuse eine wunderschöne Schreibtischlampe gebastelt. Mehr und größere Fotos davon gibts in seinem Etsy-Shop. Damit noch nicht genug. Die Innereien, genauer gesagt das Motherboard, hat er als Basis für eine nerdige Wanduhr genommen.

Beide Artikel sind leider bereits verkauft, aber sollte mir irgendwann rein zufällig mal ein kaputter iMac G4  über den Weg laufen, weiss ich jetzt was zu tun ist …

(via Notcot)

Skyfire bringt Flash-Videos auf das iPhone


YouTubeDirektSkyfire

Als ich letzte Woche gehört habe, dass es im App Store einen neuen Browser fürs iPhone namens Skyfire gibt, der Flash-Videos abspielt, habe ich erstmal gestutzt: Wie kann ausgerechnet eine App, die das von Steve Jobs verhasste Flash-Format aufs iPhone bringt, das pingelige Genehmigungsverfahren von Apple überstehen?

Die Antwort ist relativ simpel: Skyfire setzt wie Safari auf WebKit auf, einer Open-Source-Software, die vereinfacht gesagt, für den Seitenaufbau im Browser zuständig ist – ein Grund, warum Apple schlecht „nein“ sagen konnte. Dazu kommt, dass Skyfire zwar Flash-Videos abspielt, tatsächlich das Format aber genausowenig wie Safari beherrscht: Öffnet man eine Webseite mit einem Flash-Video, leitet der Browser den Film an einen Skyfire-Server weiter, der ihn dann ins iPhone kompatible Videoformat H.264 umwandelt und aufs Smartphone streamt – eine nicht nur clevere, sondern auch Akku schonende Lösung.

Einen kleinen Haken hat die Sache dann aber leider doch: Weil sich Skyfire nach der Veröffentlichung  wie verrückt verkauft hat, waren die Firmen-Server wenig später mit dem Video-Umwandeln ziemlich ausgelastet. Um den Service für Bestandskunden aufrechterhalten zu können, musste der App-Verkauf ausgesetzt werden. Mittlerweile ist Skyfire zwar wieder erhältlich, vorerst allerdings nur im US-Store. Wir iPhone-User in Deutschland müssen uns also noch eine Weile gedulden …