Phonetable: Multitouchschreibtisch fürs iPhone

Ursprünglich war für heute unser Software-Tipp der Woche geplant. Aber weil ich das neben meiner eigentlichen Arbeit zeitlich nicht schaffe, stelle ich euch stattdessen eine tolle Hardware-Bastelei vor: Der Schreibtisch, den ihr oben auf dem Foto sehen könnt, ist ein sogenannter “Phonetable” und in Wirklichkeit ein riesiger Touchscreen an den ein iPhone angeschlossen wird.

Sobald iPhone und Tisch über einen handelsüblichen Standard Dock Connector miteinander verbunden sind, wird der komplette Bildschirminhalt des iPhone auf dem Phonetable dargestellt. Und nicht nur das: Die Bedienung erfolgt über die gewohnten Multitouch-Gesten. Einen Eindruck von der Funktionsweise vermittelt folgendes Video:


YouTubeDirektPhonetable

Kaufen kann man den Phonetable (noch) nicht, es handelt sich lediglich um einen Prototypen, der sich in der Entwicklung befindet. Ausführliche Infos findet ihr im Blog von TABLE.CONNECT. Ich für meinen Teil weiss jetzt jedenfalls, wie der Schreibtisch meiner Träume aussieht …

Sesamstrassen-Song: There’s An App For That

YouTubeDirektSesamstrasse

Wie schön, die Sesamstrasse nimmt Apple mit iPogo und Apps auf die Schippe – oder vielleicht doch eher uns User? Noch ein anderer Gedanke: Das Video fällt natürlich in die Rubirk “unterhaltsamer Quatsch”, aber: Wie toll wäre es denn, bestimmte Lern- und Schulungsinhalte in Songs oder in Reimform zu verpacken? Vielleicht sollte ich mal unserem Chef fragen, was er davon hält, einen Rapper einzustellen …

Apple-Halloween-Kostüme

Ich bin ein ziemlicher Halloween-Fan und begeisterter Kürbisschnitzer. Was mir aber an dem Fest am besten gefällt, ist die Kreativität, die viele Leute in die Gestaltung ihrer selbstgemachten Verkleidungen stecken. Da wir ein Mac Schulungs- und Support-Unternehmen sind, habe ich mal geschaut, was die Apple-Community dieses Jahr an Kostümen hervorgebracht hat. Hier meine beiden Favoriten:

Das Pärchen stammt aus dem Halloween-Verkleidungs-Thread bei Boing Boing und wird mit den Worten zitiert:

My girlfriend and I went out as a Mac and a PC! We actually swapped our preferences so that I could include the “Fatal Error” joke on the PC screen.

Dann gibt es da noch John Savio mit seinem interaktiven guyPhone 4-Kostüm:


YouTubeDirektGuyPhone4 (via Switched)

Für die Technik-Nerds hier ein Auszug aus der Videobeschreibung:

John created the upgraded rendition of the iPhone 4 featured here at 10x to scale, complete with a 40″ LED LCD Panel, a Jailbroken iPhone 4, VGA out from the iPohone, LED Back Camera Light, weighs roughly 75 lbs and uses a mini 12v Battery with 2+ hours of battery life. The costume took a total of 3 days / 40 hours to complete … He managed to modify the software on the iPhone to allow a live dual image output to the large 42″ lcd tv while maintaining the image in landscape mode …

Ich selber konnte mich dieses Jahr aus Zeitmangel leider nicht kreativ austoben und habe lediglich einen Apple-Sticker auf einen Darth Vader-Helm geklebt. Foto habe ich nicht dabei, reiche ich aber auf Wunsch gerne nach.

Happy Halloween!

Für den Fall, dass wir heute nicht mehr dazukommen noch was zu bloggen, wünsche ich im Namen der magic•support GmbH schon mal allen ein schaurigfröhliches Halloween am Sonntag!

Gratis-Tool zum Downloaden und Schauen von Beiträgen aus den Mediatheken der Öffentlich Rechtlichen

In den Online-Mediatheken der Öffentlich Rechtlichen verstecken sich viele interessante Inhalte. Leider kranken die Angebote an einer wie ich finde furchtbaren Navigation. Dazu kommt, dass die Sendungen aus rechtlichen Gründen für höchstens eine Woche online stehen, aber keine Download-Möglichkeit angeboten wird. Zum Glück gibt es Mediathek, ein kleines Gratis-Tool für den Mac, mit dem ich bequem die Mediatheken von ARD, ZDF, 3sat, NDR, SWR, WDR, ARTE und SF durchsuchen und wahlweise Beiträge schauen oder downloaden kann.

Starte ich das Programm, habe ich die Möglichhkeit, entweder eine Sendung aus den nach Rubriken sortierten Vorschlägen auszuwählen oder mit Hilfe der Google-basierten Suche nach etwas Bestimmtem zu suchen. Alternativ kann ich in das Suchfeld auch direkt die URL einer Sendung eingeben. Mit einem einfachen Klick auf “Laden” oder “Abspielen” (im Screenshot von mir rot markiert) entscheide ich, ob ich das Video downloaden oder sofort mit Quicktime anschauen möchte.

Erste Eindrücke von Microsoft Office 2011 für Mac

Microsoft hat Office 2011 für den Mac frisch in den Handel gebracht und obwohl ich persönlich iWork von Apple vorziehe, habe ich mir natürlich die Möglichkeit nicht entgehen lassen, bei meinem Kollegen einen ersten kurzen Blick auf das Softwarepaket zu werfen.

Benutzeroberfläche und Kompatibilität

Ich fange mal mit dem Offensichtlichen an: Wer das aktuelle Office 2010 für Windows kennt, wird sich jetzt auch am Mac mit Word, Excel und PowerPoint sofort zurechtfinden: Die Benutzeroberfläche ist nämlich auf beiden Systemen nun erfreulicherweise die gleiche. Neben diesem längst überfälligen Schritt hat sich erfreulicher Weise auch hinsichtlich der Kompatibilität von Mac- und Windows-Version was getan. Ob sich tatsächlich wie von Microsoft beworben alle Text-Dokumente, Präsentationen und Tabellen auf beiden Systemen bearbeiten und austauschen lassen, ohne dass Layout und Design darunter leiden, konnte ich bei meinem Schnelltest natürlich nicht überprüfen. Aber zumindest die von mir am PC vorbereiteten drei Textdokumente und zwei Powerpoint-Präsentationen haben einwandfrei auf dem Mac funktioniert und nach kleiner Bearbeitung anschließend auch verlustfrei wieder am Windows-Rechner. Sollte sich bewahrheiten, was sich hier andeutet, hätte Microsoft damit eins der größten Mankos der Vorgängerversion beseitigt. Allerdings muss ich einschränkend anmerken, dass meine Test-Dokumente keine Makros enthielten, die aber laut Microsoft in der Mac-Version neuerdings auch funktionieren sollten – natürlich nur, wenn sie keine speziellen Betriebssystem-Funktionen von Windows nutzen.

Kollaboratives Arbeiten, Vorlagen und Outlook

Neben den eben angesprochenen Neuerungen gibt es noch eine Reihe weiterer, die ich mir beim nächsten Mal vornehmen werde. Interessant klingt z.B. die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen  in der “Wolke” zu arbeiten: Dokumente und Präsentationen können mit einem Dienst, der sich  “Windows Live SkyDrive” nennt, kostenlos online gespeichert und bearbeitet werden. Ins Auge ist mir auch der “Vorlagenkatalog” gestochen, mit dem man wie in iWork von Apple in einem vorgefertigten Layout recht einfach Grafiken, Medien und Text zu einem hübschen Dokument arrangieren kann. Last but not least gibt es nun auch für den Mac den Email-Client Outlook, der das – wie ich finde – gleichermaßen überladene wie unkomfortabel zu bedienende Entourage aus Office 2008 ersetzt. Wie die Mac OS X Integration von Outlook gelungen ist, kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht beurteilen. Und noch ein Hinweis: Outlook ist nur im Home & Business-, nicht aber im Home & Student-Paket enthalten.

Preispolitik

Damit bin komme ich nun auch schon zum Preis. Es gibt zwei unterschiedliche Varianten, die sich im Umfang und untereinander noch einmal in Lizenzen und Preis unterscheiden:

Home & Student mit Word, Excel, PowerPoint und einer Lizenz für 109 €
Home & Student mit Word, Excel, PowerPoint und drei Lizenzen für 139 €
Home-&-Business mit Word, Excel, PowerPoint, Outlook und einer Lizenz für 249 €
Home-&-Business mit Word, Excel, PowerPoint, Outlook und zwei Lizenzen für 379 €.

Fazit

Ob sich die Anschaffung von Office 2011 lohnt, muss natürlich jeder Mac-User für sich selbst entscheiden. Meine persönliche Meinung ist: Alle die bereits die Vorgänger-Version benutzen und professionell damit arbeiten sollten sich die neue Version holen. Neben dem größeren Funktionsumfang, stehen verbesserte Usability und, besonders wichtig, Kompatibiltät von Mac- und PC -Welt auf der Haben-Seite. Wer Office nur gelegentlich und privat nutzt, kann ruhig erstmal bei der alten Version bleiben oder sich für 79 Euro das sehr viel günstigere iWork 09 kaufen.

Window Control von Interface-Künstler Johannes P Osterhoff

Ich wollte in unserem Firmen-Blog schon länger mal den Interface-Künstler  Johannes P Osterhoff vorstellen, auf dessen Webseite es vor interessanten Arbeiten und Ideen nur so wimmelt – darunter auch die eine oder andere, die sich auf humorvolle Weise mit unserer Lieblingsfirma aus Cuptertino, Kalifornien auseinandersetzt.

Hier nun sein neustes Werk Window Control, ein Porträt von Steve Jobs, das mosaikartig aus diversen Fenster-Bedienelementen der Aqua-Oberfläche von Mac OS X zusammengesetzt ist. Eine größere Version gibts auf seiner Webseite zum kostenlosen Download (2.4 MB). Ich glaube, ich habe eine weitere Poster-Idee für meinen Arbeitsplatz gefunden …

Mr. President, sign my iPad


YouTubeDirektiSignature (via Buzzfeed)

Barack Obama bekommt bei einem öffentlichen Auftritt in Seattle ein iPad mit der Bitte entgegengestreckt, darauf zu unterschreiben. Und der US-Präsident beweist, dass bei ihm kein Einzelschulungsbedarf besteht. Mich würde ja interessieren, wie sich hierzulande Politiker in einer vergleichbaren Situation anstellen würden. Achja, die App auf dem iPad heisst Adobe Ideas.

MacBook Air: Grusskarte, Blick ins Innenleben und ein Hinweis

Diese E-Card habe ich aus meinem Posteingang gefischt und möchte sie mit euch teilen:

Persönlich habe ich zwar andere Beweggründe, die mich vom Kauf eines MacBook Air abhalten, aber schmunzeln musste ich trotzdem …

Wo ich gerade beim Thema neues MacBook Air bin: Die Profischrauber von iFixit, für mich erste Anlaufstelle im Netz, wenn ich eine Reparatur-Anleitung für Computerkrams suche, haben sich die Alu-Flunder aus Cupertino geschnappt und Schritt für Schritt in ihre (wenigen) Einzelteile zerlegt. Wie üblich wurde das Ganze fotografisch dokumentiert und mit Erklärungen versehen.

Dabei habe ich auch gleich etwas Wichtiges gelernt, das alle wissen sollten, die mit einem Kauf liebäugeln: Beim MacBook Air kann man zwischen 2 oder 4 GB Arbeitsspeicher wählen. Die Entscheidung will wohl überlegt sein: Wählt man die kleine Variante kann man – im Gegensatz zu allen anderen Apple-Computern – beim Mac Book Air den Arbeitsspeicher nachträglich nicht mehr aufrüsten!

MacBox Pro – die billige Alternative zum Mac Pro


YouTubeDirektMacBoxPro

Wir arbeiten zur Zeit mit Hochdruck an einem neuen Produkt, von dem ich heute noch nicht allzu viel verraten möchte (demnächst mehr …). Nur so viel: Es hat was mit Videos zu tun. Die Postproduktion findet bei uns im Backoffice an einem Mac Pro statt, der verglichen mit den mobilen Macs, an denen wir sonst zum Arbeiten sitzen, ein wahres Arbeitstier ist. Dummerweise hat er sich nun diese Woche und zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt einen kapitalen Hardware-Defekt zugezogen, was uns zum schnellen Handeln zwingt. Ich habe deshalb mal ein bisschen im Netz recherchiert und bin dabei auf obenstehendes Video gestoßen, von einem Unternehmen, das ein ähnliches Problem hatte. Die Jungs dort haben es kostengünstig gelöst, in dem sie einzelne Komponenten genommen haben und einfach in einen – ja ihr lest richtig – Pappkarton gebaut haben. Der fertige MacBox Pro hat gerade mal 900 Dollar gekostet, ein wahres Schnäppchen. Wir haben unseren Mac Pro dann aber doch lieber in Reparatur gegeben …

(via TUAW)